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Die Begeisterung für Lautenmusik weckte bei mir vor nun etwa 15 Jahren ein zunehmendes Interesse an den Instrumenten selber und an ihrer Bauweise. Nach Abschluß meinens Biologiestudiums 1993 begann ich autodidaktisch erste Lauten zu bauen. 1996 folgte der Entschluß, den Instrumentenbau professionell zu erlernen.
 
Ich begann eine dreijährige Ausbildung zum Lautenbauer am West-Dean College in Südengland. Mein Lehrer dort war Martin Haycock. Daneben waren aber regelmäßig auch andere Lautenbauer (Michael Lowe, David van Edwards, Peter Forrester) als Gastdozenten am College zu Besuch.

 

Die sehr gute Betreung in West-Dean ermöglichte von Beginn an den Bau professioneller Instrumente. Der Verkauf der Instrumente durch das College trug dann zu einer teilweisen Finanzierung des Studiums bei. Die Ausbildung wurde ergänzt durch Exkursionen zu zahlreichen europäischen Musikinstrumentensammlungen sowie durch Lautenunterricht bei Jacob Heringman.

1999 habe ich dieses Studium beendet (West-Dean College Diploma und University of Sussex Postgraduate Diploma).

Von 2000 bis 2007 habe ich dann als Lautenbauer in Trier gearbeitet. Nach zweieinhalb sehr schönen und spannenden Jahren in Brüssel erfolgt im Sommer 2009 der Umzug in meine alte Heimatstadt Bremen.

Mittlerweile habe ich Erfahrung im Bau der meisten Typen historischer Lauten und Gitarren (Mittelalterlauten, verschiedene Renaissancelauten und Barocklauten, Vihuelas, Barockgitarren, Chitarronen, Arciliuto). Jedoch wird meine Sammlung von Lautenformen immer noch erweitert, und ich gebe von daher keine Liste der angebotenen Modelle an. Zudem bevorzuge ich es, im Gespräch mit dem Kunden herauszufinden, welches Modell jeweils das richtige ist (oft lehrreich für beide Seiten!).

Nach wie vor baue ich nicht nur Lauten, sondern spiele auch sehr viel. Dabei gilt mein Interesse besonders der frühen Lautenmusik (Plektrumlaute und 6-chörige Laute, neuerdings auch etwas Tenor-Gambe). Mich fasziniert daher auch besonders die Rekonstruktion von Instrumenten des 15. und frühen 16.Jahrhunderts.
Im Ensemble "Duchesse de Bourgogne" beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit Musik zwischen 1400 und 1550.

 
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Diese Seite wurde zuletzt am 03.07.2009 aktualisiert.
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